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Aktuelles von Ku-ma-sta

Kultur macht stark und die Corona-Krise

Durch die Schließung von Schulen, Kitas, Kultureinrichtungen etc. im Zuge der Pandemiebekämpfung und die nach wie vor geltenden Kontakteinschränkungen konnten und können auch Angebote der Kulturellen Bildung derzeit nicht wie geplant stattfinden. Das betrifft auch zahlreiche „Kultur-macht-stark“-geförderte Projekte bundesweit. Bestehende Bündnisse für Bildung hatten die Möglichkeit, bereits bewilligte Projekte in digitale Maßnahmen zu überführen und dadurch kontaktfreie Angebote der Kulturellen Bildung durchführen zu können.

Viele Bündnisse haben von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Auch in der Zukunft wird es wichtig sein, kulturelle Bildungsangebote flexibel zu konzipieren und sie ggf. kontaktfrei, digital oder in hybrider Form durchzuführen.

An dieser Stelle präsentieren wir ab jetzt regelmäßig Gute-Praxis-Beispiele aus dem digitalen Raum als Anregung für eigene Projektideen.

 

Wir beginnen mit einem „Museum macht stark“-Projekt (Förderer: Deutscher Museumsbund e.V.), in dem Kinder einen Audioguide für das Karl May Museum in Radebeul erstellen. Damit die Mädchen und Jungen auch von zuhause weiter an ihren Ideen und Texten arbeiten können, hat das Bündnis das Projekt kurzerhand in den virtuellen Raum verlagert.

Zur gewohnten Kurszeit am Montagnachmittag können die Teilnehmenden auf der Website zum Projekt in kurzen Videos Neues aus dem Museum erfahren, an ihren Texten feilen und sich per Chat mit der Projektleitung und untereinander austauschen.

Mehr Infos zu diesem Projekt finden Sie hier.

 

Auch das von „ChanceTanz“ im Rahmen von „Kultur macht stark“ geförderte Jugendtanzprojekt „JutAc“ sieht sich durch die derzeitige Situation vor große Herausforderungen gestellt. So mussten die gemeinschaftlichen Tanzproben wegen der durch Corona bedingten Kontaktsperre leider abgesagt werden.

In einem Video-Beitrag wird gezeigt, wie die Choreografen das Projekt aber auf kreative Weise digital umgestalteten.

 

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) hat auf ihrer Seite eine Sammlung alternativer Durchführungsformate von „Künste öffnen Welten“ zusammengestellt. Sie präsentiert – anonymisierte reale – Beispiele, wie es gehen kann und was dabei zu beachten oder weiterzudenken ist. Außerdem hat die BKJ eine kurze Liste hilfreicher Tools für die Nutzung im Rahmen alternativer Formate erstellt, welche Kontakt und Interaktion sowie die gemeinsame Arbeit unterstützen.

 

Zwar nicht aus Kultur-macht-stark-Mitteln finanziert, aber eine gute Anregung für digitale Projektideen: Die Initiative „Jetzt erst recht! Mach mit!“ aus Sinzig. Zahlreiche Künstler*innen aus den Bereichen Tanz, Bildende Kunst, Musik, Zirkus, Performance etc. haben sich mit dem Team vom HoT Sinzig und dem Filmemacher Georg Divossen zusammengeschlossen und eine Workshop-Plattform gegründet. Dort bieten die Künstler*innen ihre Kurse in Form von Online-Videos an. Die Kinder und Jugendlichen können sich mit eigenen Tanzschritten, Musikproben, Kunstaktionen etc. an dem Projekt beteiligen.

Hier geht es zur Online-Plattform „Jetzt erst recht“.