Auch 2026 schreibt die Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung wieder KULTDING, den Preis für beispielhafte soziokulturelle Projekte mit Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz, aus. Dabei gibt es für die drei Gewinner ein Preisgeld von insgesamt 7.500 € zu gewinnen. Kooperationspartner von KULTDING 2026 ist der Landesverband Soziokultur & Kulturelle Bildung RLP e.V. Prämiert werden Kulturprojekte aus […]
Bundesfachforum der Jugendkunstschulen 2026 – Mitgestalten statt Mitmachen. Wenn Jugend Kunstschule macht.
„Mitgestalten statt Mitmachen“ ist der Themenschwerpunkt des diesjährigen Bundesfachforums zum Thema „Wenn Jugend Kunstschule macht“. Der Bundesverband der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen (BJKE), der Landesverband Soziokultur & Kulturelle Bildung RLP e.V. und die Jugendkunstwerkstatt Koblenz e.V. rücken Co-Creation von jungen Menschen als Kernaufgabe von Jugendkunstschulen in den Mittelpunkt kultureller Bildung: Wie lässt sich Co-Creation als strukturelles Prinzip in […]
Referent/in (w/m/d) für Klimaschutz im Kulturbereich (Vollzeit)
Das Kulturbüro Rheinland-Pfalz in Trägerschaft von Soziokultur & Kulturelle Bildung RLP e.V. sucht ab dem 1. Mai 2026 zur Verstärkung seines Teams eine*n Referent*in (w/m/d) für Klimaschutz. Die Stelle ist zunächst auf vier Jahre befristet. Dienstsitz ist Lahnstein am wunderschönen Rhein. Die Eingruppierung erfolgt nach TV-L 12, Stufe 2, abhängig von der persönlichen Qualifikation. Der […]
Veränderungen in der Kulturberatung Rheinland-Pfalz
Zum 1. März gibt es personelle Veränderungen in der Kulturberatung Rheinland-Pfalz: Sarah Piller, bislang Kulturberaterin für den Süden von Rheinland-Pfalz beim Kulturnetz Pfalz e.V., wechselt in unser Büro und übernimmt künftig die Kulturberatung für den Norden von Rheinland-Pfalz. Wir freuen uns sehr, dass sie ihre Erfahrung, ihre regionale Kenntnis und ihr Engagement nun im Norden […]
Kultursommer-Motto 2027: „Scherz, Satire und tiefere Bedeutung“
Aktuell bereitet sich der Kultursommer Rheinland-Pfalz auf die Saison 2026 vor, die unter dem Motto „Die Goldenen Zwanziger“ steht. Aber damit die Kulturszene vorausplanen kann, hat Kulturministerin Katharina Binz das Motto 2027 jetzt verkündet. Der Kultursommer 2027 wird sich dem Humor als Kunstform widmen: „Scherz, Satire und tiefere Bedeutung“ lautet die Überschrift in Anlehnung an […]
Kulturförderbericht 2023/24: Kultur im Land ist zukunftsfähig aufgestellt
Kulturministerin Katharina Binz hat heute den Kulturförderbericht des Landes Rheinland-Pfalz für die Jahre 2023 und 2024 im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Der vierte Kulturförderbericht zieht Bilanz über die kulturpolitischen Maßnahmen nach der Pandemie und zeigt, wie gezielte Investitionen, neue Förderstrukturen und der Kulturentwicklungsplan die Kulturlandschaft im Land nachhaltig gestärkt haben. „Nach der Pandemie lag unser […]
Präsidentschaftsübergabe der Kulturministerkonferenz von Sachsen an Rheinland-Pfalz
Die Kulturministerkonferenz (Kultur-MK) der Länder zieht zum Ende des Präsidentschaftsjahres 2025 eine positive Bilanz unter der Leitung des Freistaates Sachsen mit Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus. Das Jahr war geprägt von zentralen Weichenstellungen im Umgang mit dem kulturellen Erbe – darunter die Weiterentwicklung der Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgutes, Leitlinien zu kolonialen Kontexten […]
Seminarprogramm »Kultur & Management« 2026 erschienen
Das Kulturbüro Rheinland-Pfalz hat sein Seminarangebot „Kultur & Management“ für 2026 mit zahlreichen neuen Themen herausgebracht. Weiterhin gibt es ein breites Angebot von über 30 Online-Seminaren. Bei den »Kultur & Management«-Seminaren geht es neben Soft Skills und Rhetorik schwerpunktmäßig um die Finanzierung kultureller Arbeit, Marketing und PR, Recht und Verwaltung. Die über 50 ein- […]
Herrenberg-Urteil: Selbstständig oder angestellt im Kulturbereich?
Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, legt mit seiner Stellungnahme „Selbstständige Tätigkeit im Kultur- und Medienbereich rechtssicher und bürokratiearm gewährleisten – Scheinselbstständigkeit entschieden entgegentreten“ Eckpunkte für die Definition selbstständiger Tätigkeit vor. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales plant, auch als Antwort auf das Herrenberg-Urteil im kommenden Jahr eine Definition selbstständiger Arbeit im Sozialgesetzbuch IV (SGB […]
Positionspapier der Kulturverbände Rheinland-Pfalz zu den Landtagswahlen 2026
Kunst und Kultur spielen in der Demokratie eine zentrale Rolle, weil sie, indem sie Widersprüche aufzeigen, den gesellschaftlichen Diskurs anregen und als Experimentierfeld für neue Ideen dienen.
Die Kulturverbände schaffen Rahmenbedingungen für die Akteur:innen vor Ort, um Räume für künstlerische Aktivitäten, Begegnungen und gesellschaftliches Miteinander zu organisieren. So werden Kulturerlebnisse und kulturelle Bildung ermöglicht und Teilhabe gestaltet. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung, wachsender Demokratiefeindlichkeit und zunehmender ökonomischer Unsicherheiten kommt der Kultur eine herausragende Bedeutung zu.
Aus Sicht der Kulturverbände in Rheinland-Pfalz besteht eine dringende Notwendigkeit, die Kulturförderung als gesetzlich verankerte Pflichtaufgabe im Rahmen eines Kulturfördergesetzes festzuschreiben. Hiermit wird Planungssicherheit und Verlässlichkeit für Kulturschaffende und Träger ermöglicht, um Kultur als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge anzuerkennen, die Kulturförderung vor parteipolitischer Instrumentalisierung zu schützen und die Ziele der Kulturentwicklungsplanung rechtlich und finanziell abzusichern.
In einer Zeit, in der die Kluft im gesellschaftlichen und politischen Diskurs zwischen unterschiedlichen Positionen immer breiter wird und Versuche der Beschneidung kultureller Freiheiten zu beobachten sind, ist eine gesetzliche Sicherung kultureller Infrastruktur eine dringend notwendige Maßnahme. Diese Notwendigkeit besteht sowohl im Amateur- als auch im professionellen Bereich. So können Räume geschaffen werden, in denen respektvoller Austausch und toleranter gesellschaftlicher Diskurs möglich sind.